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Grenzwertgeber


Der Grenzwertgeber ist Teil einer stationären Tankanlage. Er soll das Überfüllen des Tanks verhindern. Der Grenzwertgeber in einem Kundentank wird mit der Abfüllsicherung in einem Tankfahrzeug verbunden. Über eine elektrische Leitung schaltet er die Pumpen am Tankwagen automatisch ab, wenn der höchstzulässige Füllungsgrad erreicht wird.

Für alle Tanks mit mehr als 1.000l Fassungsvermögen ist ein Grenzwertgeber vorgeschrieben. Der Tankwagenfahrer ist verpflichtet, vor der Abgabe des Gefahrgut, die Funktionsfähigkeit der automatischen Überfüllsicherung zu prüfen.

Grenzwertgeber funktionieren nach dem Prinzip eines temperaturabhängigen elektrischen Widerstands (Kaltleiter). Der Grenzwertgeber wird vor dem Befüllen mit dem Schaltverstärker der Abfüllsicherung des Tankfahrzeuges elektrisch verbunden und erwärmt sich. Ist der Füllstand im Tank erreicht, wird der Kaltleiter vom Heizöl abgekühlt und der elektrischer Widerstand nimmt sehr schnell ab. Der ansteigende elektrische Strom erzeugt ein Signal. Dieses wird im Schaltverstärker verarbeitet. Der Befüllvorgang wird gestoppt.